Unsere

Schule

Herzlich Willkommen,

an der Grundschule Oettersdorf, einem lebendigen Ort des Lernens, der Kreativität und des gemeinschaftlichen Wachstums! 

Unsere Geschichte

1633

  • Beginn des Schulwesens in Oettersdorf (seitdem Lehrer aufgeschrieben)
  • Inhalt des Unterrichts vorwiegend Religion, da Schule bis 1870 der Kirche unterstand

 

17.- 19. Jhd

  • Unterricht nur im Winterhalbjahr, weil Lehrer Schmiede, Schneider, Hirten,.. waren und im Sommer ihrer Arbeit nachgingen und Kinder mussten bei Haus- und Feldarbeit helfen
  • Unterricht fand abwechselnd in Wohnungen der Kinder statt
  • Es gab keine Schulpflicht (Kinder konnten nach Jahren nur ihren Namen schreiben und kleine Rechenaufgaben lösen)
  • 1717: Schulpflicht für Kinder von 5 bis 12 Jahren eingeführt
  • Schulgebäude bis ca. 1786: Eckhaus „scharfe Wand“/ Kirchgasse à brannte 1865 mit gesamtem Ortskern ab)
  • Schulgebäude lag an Leipziger Straße àgefiel Lehrern nicht, weil Schüler ständig vom Verkehr auf Straße abgelenkt wurden
  • 1866: Bau der neuen Schule schräg gegenüber vom Pfarrhaus (heutige FFW Oettersdorf)
    • im EG 2 Klassenräume
    • im OG eine Lehrerwohnung und ein kleiner Anbau, der vom Lehrer für seine Wirtschaft genutzt wurde
    • Unterricht vormittags 5. – 8. Klassen, nachmittags 1. – 4. Klassen (Schulzeit ging nur bis 8. Klasse)

1901

  • Schulbekleidung à Mädchen Schürzen, Jungen Arbeitskleidung
  • 135 Schüler und ein Lehrer im „Schichtbetrieb“
  • 2 Klassenräume: einer für 1. – 4. Klasse (4 Stunden), 5. – 8. Klassen (4 Stunden)

ab 1905

  • Erster Lehrer wohnte im „Lehrerhaus“ westlich der Martinskirche (Schulleiter)
  • Zweiter Lehrer wohnte in Lehrerwohnung (Stellvertreter)
  • Ostern und Weihnachten gab es neue Kleidung (Ostern für Sommer, Weihnachten für Winter)
  • Zuckertüten groß, aber wenig Inhalt
  • Während Schulzeit viele Kinder gestorben
  • Schuljahr begann Ostern:
    • HJ bis 20.9.
    • HJ bis Ostern

1941

  • Einschulung am 1.9.
  • Schuljahr endete mit Sommerferien

1941 – 1945

  • Während Krieg gingen Oettersdorfer Kinder zeitweise nach Schleiz wegen Lehrermangel
  • 1943 /44: Kinder aus Ruhrgebiet nach Oettersdorf wegen geringerer Gefahr von Bombenangriffen à am 9.12.45 wieder aus Schullisten gestrichen
  • April 1945: Schule von Amerikanern besetzt und als Kommandantur eingerichtet, es fand kein Unterricht statt, Schuljahr begann erst am 3.12.45 à Lehrer aus NS- Regime entlassen, Lehrmaterial durfte nicht mehr verwendet werden
  • Ab 1946: neues Unterrichtsfach „Russisch“ für 5. – 8. Klasse

Die Zeit der DDR (1949- 1989)

  • Einteilung des Schulwesens in Unterstufe, Mittelstufe (POS), Oberstufe (EOS)
  • 1946 – 1955: Schulspeisung in GS, Waschhaus wurde zu Küche umfunktioniert, Geschirr selbst mitgebracht, es gab fast nur Suppen
  • Ab Sommer 1951: Lehrerwohnung in Schule wurde zu 2 Klassenräumen umgebaut
  • Ab jetzt in 4 Klassenräumen jeweils 2 Schuljahrgänge unterrichtet (Oettersdorfer und Pörmitzer Kinder) à täglicher Schulweg zu Fuß
  • Neue Phase des politischen Lebens durch sowjet. Besatzung:
    • Es gab Halstücher
    • Appelle mit Fahnenaufzug
    • ideelle Vorbereitung auf die staatsbürgerl. Pflicht zur Länderverteidigung (Nachwuchsgewinnung für nationale Volksarmee)
  • Klassen haben Mittagsschlaf in Schule gemacht
  • 1959/60: Bau des heutigen Schulgebäudes an der Schleizer Straße
  • War erste neue Zentralschule des Kreises Schleiz
  • Entscheidung wurde getroffen, weil in Oettersdorf eine größere Maschinen- Traktoren- Station (MTS) existierte, die für den Aufbau eines Schülertransportsystems wichtig war
    • MTS war Dienstleistungsunternehmen, das Fahrzeuge, Maschinen und Personal an Personen ausgeliehen hat
  • Schulbau hing vom Wasser ab! à Wasserleitung gab es nicht, Bauernhöfe hatten ihre eigenen Brunnen, konnten aber kein Wasser abgeben wegen Eigenbedarf
  • Wasserader wurde gefunden durch Wünschelrutengänger à Brunnen für Schule wurde gebaut à Schule konnte gebaut werden
  • Baubeginn: 8.8.1959
  • Januar 1961: Einzug ins neue Schulgebäude, bis dahin Unterricht in der heutigen FFW Oettersdorf
    • Ab sofort: 1. – 4. Klassen Unterricht in heutiger FFW
    • – 10. Klassen Unterricht in neuer Schule
  • 1962: Schulküche eingerichtet (Essen wurde in Klassenräumen eingenommen, bis zu 90% der Schüler nahmen am Schulessen teil)
  • Bis 1964: Zahl der Unterrichtsräume reicht nicht aus durch steigende Schülerzahlen (seit 1959 gehören Bereiche Tegau, Löhma/ Göschitz und teilweise Moßbach zum Einzugsgebiet), Grundschulen gibt es noch in Löhma, Tegau, Chursdorf
  • 1977: Partnerschaftsvertrag zwischen POS Oettersdorf mit 5. Oberschule Cheb, der bis zur Wende 1989 bestand
  • 1980: Verleihung des Ehrennamens „Erich Weinert“ an POS Oettersdorf
  • 1980: Bau des Sozialgebäudes der damaligen LPG (heutiges Kulturhaus Oettersdorf) à ab da Mittagessen in diesem Gebäude
  • 1982: Bau der Turnhalle, des Gewächshauses und Anlegen des Schulgartens (bis dahin Sport auf Oettersdorfer Sportplatz, auf Schulgelände oder im Keller/ auf Fluren)
  • Fächer: Staatsbürgerkunde, UTP/ PA und ESP in Betrieben der Umgebung, Rel/ Eth gab es nicht
  • Fachraumsystem: Keller à Werken, Hausmeister, EG à Ge, Deu, Ma, Bibliothek (Informatikraum), Küche, OG: Che/Phy, Geo/ Staatsbürgerkunde, Bio, Sprachen, Ku/Mus, Vorbereitungsraum
  • AGs gab es wie heute (z.B. „Naturfreunde“,…)
  • Prüfungen in 10. Klasse:
    • Schriftlich: Deu, Ma, Ru plus eins (Che, Bio, Phy)
    • mündlich mindestens 2
  • Kinder- und Jugendorganisation (nachweislich ab 1949): 1. – 4. Klasse „Junge Pioniere“, 5. – 8. Klasse „Pioniere“, ab 9. Klasse „FDJler“, Kleidung: weiße Bluse, rotes/ blaues Tuch
  • Jede Woche Pioniernachmittag
  • Ferien:
    • Winterferien 3 Wochen
    • Ostern keine Ferien (auch Ostermontag nicht frei)
    • Pfingsten wie heute
    • Sommerferien 8 Wochen
    • Herbstferien 1 Woche
    • Weihnachten wie heute
  • 1960- 1991: Schülerbeförderung mit Busaufsicht durch Schüler, z.B. Schüler von Göschitz/ Rödersdorf/ Löhma à ein Bus mit Anhänger, Busaufsicht gelbes Band am Arm
  • 1989: Wende verbunden mit Existenzproblemen der Schule (neue Lerninhalte, Stundentafel, Unterrichtsorganisation,…), Wegfall des Unterrichts am Samstag

1990 bis heute...

  • neuer Name „Regelschule“
  • Bis 1991: erste Fremdsprache Russisch (5. Klasse 6 Wochenstunden, 6. Klasse 5 Wochenstunden, 7. – 10. Klasse 3 Wochenstunden), Englisch ab 7. Klasse nachmittags (nur für einen Teil der Klasse)
  • 1991: 147 Schüler in 7 Klassen ( zwei 5. Klassen, sonst einzügig)
  • 1991: Beginn der Partnerschaft zwischen RS Oettersdorf und Grund- und Hauptschule Walluf im Rheingau- Taunus- Kreis
  • Ab 1991: 1. Fremdsprache Eng, neues Unt.fach Rel/Eth
  • Ab 7. Klasse: Sozialkunde, Che, Phy, Bio, Wahlpflichtfach (Ru/Fr, Inf, Sozialwesen, Natur und Technik), WR(T) (Wirschaft- Recht- Theorie), WR(P) (Wirtschaft- Recht- Praxis (Holz, Metall, Küche))
  • Prüfungen in 10. Kl.: schriftlich Deu, Ma, Eng, mündlich eine, Projektarbeit
  • Ferien: Winterferien 1 Woche, Osterferien 2 Wochen, Pfingstmontag, Sommerferien 6 Wochen, Herbstferien 2 Wochen, Weihnachtsferien ca 1,5 Wochen
  • 1994: Umstellung der Heizanlage auf Gas, Wasserleitungsrohre erneuert, Toilettenanlagen rekonstruiert, asbesthaltige Decke der Turnhalle wurde durch schalldämpfende Decke ersetzt und Beleuchtung erneuert
  • 1999: Lieferung von Computern für Informatikraum (30.000 DM), 2001 Tische und Bänke dazu
  • 2001: 40- jähriges Bestehen der Schule
  • 2004: Einzug der Grundschule in das Gebäude
  • 2006: Renovierung Außenfassade
  • 2012/13: insgesamt 60 Bäume auf dem Schulgelände gepflanzt
  • 2017: Einweihung der Kletterwand
  • 2020/21: Dachsanierung und Umbau von Küche, Essensbereich, Hort und 3 Klassenräume, Errichtung des Beachvolleyball- Platzes

Einblicke in unseren Schulalltag

Lernumgebung

und Angebote:

Unser Lehrplan umfasst eine breite Palette von Fächern wie Mathematik, Deutsch, Sport und Kunst. Wir nutzen moderne Medien und bieten individuelle Förderung durch qualifizierte Sonderpädagogen. Neben dem regulären Unterricht gibt es zahlreiche außerschulische Aktivitäten, die die Entwicklung unserer Schüler in verschiedenen Bereichen fördern soll. Dabei setzen wir auf traditionelle und moderne Lernmethoden und arbeiten schon bei uns mit Technik.

Nach einem anstrengenden Schulvormittag gibt es bei uns auch Mittagessen, von einem regionalen Versorger, der Landgenossenschaft Dittersdorf/ der Küche Tegau. Nach der Schule bleibt unser Hort bis 16:30 Uhr geöffnet und während dieser Zeit bieten wir ebenfalls Aktivitäten und Förderungen an, die die Kreativität, Koordination, logische und soziale Kompetenz, sowie musisches Gestalten beinhalten.

Vorschule und Einschulung

Unsere Vorschule bereitet Kinder optimal auf den Schuleintritt vor. Wir bieten verschiedene Kennenlern-Aktionen und Schnuppertage an, um den Übergang in die Grundschule so angenehm wie möglich zu gestalten. Unsere Empfehlung und Tipps für Eltern und Kinder helfen dabei, Ihr Kind auf diesen neuen Lebensabschnitt vorzubereiten! 


Kontakt und weitere Informationen

Für weitere Informationen zu unserem Bildungsangebot, unseren Veranstaltungen und der Einschreibung neuer Schüler, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen gerne für alle Fragen zur Verfügung!